Sicherheitstechnik in Merzig
Merzig ist Kreisstadt des Landkreises Merzig-Wadern: rund 31.700 Einwohner auf knapp 109 Quadratkilometern, seit der Gebietsreform 1974 verteilt auf die Kernstadt und 16 Stadtteile – von Besseringen, Brotdorf und Hilbringen über Bietzen und Mechern bis Silwingen und Wellingen. Über 80 Prozent des Stadtgebiets sind grün: 3.108 Hektar Wald und 5.862 Hektar Land- und Gartenbaufläche, auf der auch die Merziger Baumschulen wirtschaften. Das Geschäftsleben konzentriert sich auf die Fußgängerzone Poststraße und die obere Trierer Straße; am Kirchplatz an ihrem oberen Ende steht die um 1200 als Prämonstratenser-Klosterkirche errichtete Propsteikirche St. Peter, unweit davon das 1647–1649 als kurfürstliches Jagdschloss erbaute Alte Rathaus. Kreisverwaltung, Amtsgericht, Finanzamt und das Klinikum an der Trierer Straße arbeiten von hier aus für den gesamten Landkreis. Unser Betrieb sitzt in Saarwellingen – Merzig und seine Stadtteile liegen im Einsatzgebiet.
Unser Schwerpunkt vor Ort
In Objekten, die von Merzig aus den ganzen Landkreis mitversorgen, kommen zur Stammbelegschaft laufend weitere Berechtigte hinzu – etwa in einer Facharztpraxis im Umfeld des Klinikums an der Trierer Straße: Urlaubsvertretung, Reinigung nach Feierabend, Geräte- und IT-Wartung, Labor- und Warenanlieferung. Statt weiterer Schlüsselkopien bekommt jede dieser Personen eine eigene Berechtigung, mit eigenem Code oder Anhänger und eigenem Zeitfenster – die Reinigung etwa nur dienstags ab 18 Uhr. Das Ajax-System hält im Ereignisspeicher fest, wer geöffnet und wer zuletzt scharf geschaltet hat; nach einer Auslösung ist das belegt statt Auslegungssache. Endet ein Auftrag, scheidet jemand aus oder geht ein Anhänger verloren, wird genau diese eine Berechtigung gelöscht – ohne Zylindertausch, ohne alle anderen neu auszustatten.
Fragen aus Merzig und Umgebung
Lässt sich nachvollziehen, wer die Anlage unscharf geschaltet hat?
Ja – vorausgesetzt, jede Person hat eigene Zugangsdaten statt eines gemeinsamen Codes für alle. Der Ereignisspeicher hält jede Scharf- und Unscharfschaltung mit Nutzer und Uhrzeit fest, dazu ausgelöste Melder und geöffnete überwachte Türen. In der App sehen das nur die Nutzer, denen Sie das Recht geben. Weil solche Einträge Rückschlüsse auf Arbeitszeiten zulassen, legen Betriebe mit Beschäftigten vorher fest, wer die Protokolle einsehen darf – und beteiligen, wo vorhanden, den Betriebsrat. Die Nutzerrechte richten wir danach ein.
Eine Reinigungskraft ist ausgeschieden, ihr Schlüssel ist nicht zurückgekommen – was bringt die Alarmanlage?
Ihre Berechtigung am Alarmsystem entziehen wir sofort: Code und Anhänger gelten nicht mehr, unscharf schalten kann sie damit nicht. Für die Tür selbst gilt das nur, wenn sie elektronisch schließt – ein mechanischer Zylinder bleibt mechanisch, dort hilft nur der Tausch. Deshalb legen wir bei der Planung fest, welche Türen elektronisch öffnen und welche es bei Schlüssel plus überwachtem Kontakt belassen. Wer dort mit Schlüssel aufschließt, ohne unscharf zu schalten, löst die Anlage aus.
Wir haben Räume in der Kernstadt und ein Lager in einem Stadtteil – reicht dafür eine Anlage?
Jedes Objekt bekommt eine eigene Zentrale; Merzig erstreckt sich über knapp 109 Quadratkilometer, so weit trägt kein Funk. In der App liegen beide Objekte aber nebeneinander, und Sie vergeben die Berechtigungen getrennt: Wer nur ins Lager in Besseringen muss, bekommt für die Kernstadt keinen Zugang. Jede Meldung kommt mit Objektnamen an, damit sofort klar ist, wohin sie gehört. Zur Planung sehen wir uns beide Standorte an – Bauart, Nutzung und Anfahrt sind meist unterschiedlich.
Mehr zu unseren Leistungen und Produkten im Überblick.
Bevor der nächste Schlüssel nachgemacht wird: 0176 80186121 anrufen – wir kommen nach Merzig, sehen uns die Zugänge an und sagen Ihnen, was technisch sinnvoll ist.